PART-Trainer*innen-Ausbildung
Die PART®-Trainer*innen-Ausbildung ist eine Multiplikatoren-Ausbildung für Fachkräfte aus Institutionen, die Verantwortung für Menschen tragen und bei ihrer Arbeit mit Gewaltsituationen konfrontiert sind bzw. sein können. Die Ausbildung qualifiziert die Teilnehmenden, PART®-Seminare in der eigenen Institution und Fallberatungen für die Kollegen*innen durchzuführen.
Die PART-Trainer*innen-Ausbildung dauert insgesamt neun Tage und findet in zwei Präsenzblöcken, einer halbtägigen Selbstlernphase und insgesamt eineinhalbtägigen Online-Schulungen statt. Die vorherige Teilnahme an einem PART®-Basisseminar ist keine Voraussetzung. Das Zertifikat wird nur nach vollständiger Teilnahme an den ersten vier Teilen der Ausbildung, einer erfolgreichen Abschlusspräsentation und nach Unterschrift der Verpflichtungserklärung am Ende des vierten Ausbildungsteils vergeben. Diese Verpflichtungserklärung regelt die genauen Rahmenbedingungen für das Tätigwerden als PART®-Trainer*in und für die Aufrechterhaltung des Zertifikats sowie die Anerkennung der Kernwerte „Würde und Sicherheit“ des PART®-Konzeptes und einer respektvollen Haltung den Teilnehmenden und dem Konzept gegenüber. Mit Erhalt des Zertifikats können Seminare in der eigenen Einrichtung durchgeführt werden.
Weitere Informationen über die Voraussetzungen in der Institution, die Eignung und das Zertifikat finden Sie hier im Informationsblatt: Eignung Trainer, Voraussetzungen Institution, PART-Zertifikat. Für weitere Fragen hierzu stehen wir gern zur Verfügung.
Methoden
Die Ausbildung besteht aus Informationsblöcken, Selbstreflexionsphasen, Kleingruppenarbeit und Körperübungen zum Ausweichen, sich Befreien, sich Schützen und Festhalten. Dabei werden nur solche Techniken gelehrt, die den Klient*innen keine Schmerzen zufügen oder sie körperlich schädigen.
Zeitlicher Ablauf
1.Tag: 09.30 Uhr Begrüßungskaffee
Der jeweils erste Tag eines Präsenzblocks beginnt um 10.00 Uhr und endet um 17.00 Uhr. Die Folgetage beginnen bereits um 9.00 Uhr und endet um 17.00 Uhr. Der letzte Tag jedes Präsenzblocks endet bereits um 16.00 Uhr. Bitte beachten Sie bei Ihrer An- und Abreise die verbindlichen Veranstaltungszeiten. Alle Online-Schulungen beginnen um 09.00 Uhr und werden über unseren Zoom-Account durchgeführt. Weitere Informationen und Zugangsdaten erhalten Sie während des 1. Präsenzblocks.
Fördermöglichkeiten
Weitere Informationen zu Fördermöglichkeiten finden Sie hier.
Verpflegung und Unterbringung
Unsere Teilnahmegebühren verstehen sich inklusive der Pausenverpflegung sowie des Mittagessens für die Teilnehmenden. Die Unterbringung muss selbstständig organisiert werden und ist nicht in den Teilnahmegebühren enthalten.
Zielgruppe
PART-Trainer*innen-Auffrischung
Die zweitägigen Auffrischungs- und Vertiefungsseminare sind für alle PART-Trainer*innen alle 3 Jahre verbindlich. In den Seminaren werden Veränderungen und neue Entwicklungen zum Konzept weitergegeben, Inhalte aufgefrischt und vertieft und Möglichkeiten zum gegenseitigen Austausch geboten. Die Inhalte der Auffrischungen werden in wechselnden Workshops vermittelt.
Methoden
Informationsblöcke, Austausch im Workshop, Körperübungen
Zeitlicher Ablauf
Erster Tag von 10.00 bis 17.00 Uhr (09.30 Uhr Begrüßungskaffee)
Zweiter Tag von 09.00 bis 16.30 Uhr
Fördermöglichkeiten
Weitere Informationen zu Fördermöglichkeiten finden Sie hier.
Verpflegung und Unterbringung
Unsere Teilnahmegebühren verstehen sich inklusive der Pausenverpflegung sowie des Mittagessens für die Teilnehmenden. Die Unterbringung muss selbstständig organisiert werden und ist nicht in den Teilnahmegebühren enthalten.
Zusatzmodul Selbstbehauptung für Klient*innen
Das Zusatzmodul befähigt bereits ausgebildete Deeskalationstrainer*innen dazu, das Angebot „Selbstbehauptung für Klient*innen“ als Inhouse-Veranstaltung in der eigenen Institution durchzuführen. Dadurch kann gemeinsam mit den betroffenen Menschen in ihren Einrichtungen mehr Bewusstsein für Konfliktsituationen gewonnen und Kompetenzen gestärkt werden, die eine gewaltfreie Lösung ermöglichen. Das Angebot „Selbstbehauptung für Klient*innen“ wurde entwickelt, um zu betreuende Menschen in einem Zeitraum von zwei aufeinander folgenden halben Tagen, zu befähigen ihre Bedürfnisse erfolgreich und selbstsicher sowie sozial-kompetent behaupten zu können.
Nach welchem Deeskalationskonzept die Trainer*innen ausgebildet worden sind, ist davon unabhängig. Empfehlungen finden Sie hier: Voraussetzung für die Teilnahme am Modul Selbstbehauptung für Klient_innen
Das Zusatzmodul ist so konzipiert, dass die Teilnehmenden nach einer kurzen Einführung die Inhalte und Hintergründe der wichtigen Werkzeuge der Selbstbehauptung – Körperhaltung, Mimik, Gestik und Stimme – aufgezeigt bekommen und diese üben können. Die Bereitschaft der Teilnehmenden, diese Übungen selber kennenzulernen und auszuprobieren, ist dabei unumgänglich.
Während des Zusatzmoduls bekommen die Teilnehmenden vorbereitetes Informations- und Schulungsmaterial, welches dann an die eigene Institution angepasst werden kann. Hier finden Sie eine Empfehlungen für die Auswahl von teilnehmen Personen Selbstbehauptung für Klient_innen, die dann an den eigenen Veranstaltungen teilnehmen können.
Methoden
Informationsblöcke, Austausch im Plenum, praktische Übungen
Zeitlicher Ablauf
Erster Tag von 10.00 bis 17.00 Uhr (09.30 Uhr Begrüßungskaffee)
Zweiter Tag von 09.00 bis 14.45 Uhr
Zielgruppe
ausschließlich aktive Deeskalationstrainer*innen, siehe obenstehende Empfehlungen
Verpflegung und Unterbringung
Unsere Teilnahmegebühren verstehen sich inklusive der Pausenverpflegung sowie des Mittagessens für die Teilnehmenden. Die Unterbringung muss selbstständig organisiert werden und ist nicht in den Teilnahmegebühren enthalten.
TermineAusbildung Betriebliche psychologische Erstbetreuung (bpE)
Aufgabe der Arbeitgebenden ist es, traumatische Ereignisse zu verhindern und für den Fall, dass sie doch auftreten, die Folgen für die Betroffenen so gering wie möglich zu halten. Extremereignisse wie Übergriffe auf Mitarbeitende sowie andere Notfallsituationen können zu akuten Belastungen oder Traumatisierungen bei den betroffenen Mitarbeitenden führen. Längere Fehlzeiten, psychische Erkrankungen sowie Arbeits- und Erwerbsunfähigkeit können die Folge sein. Eine frühzeitige psychologische Betreuung durch Mitarbeitende der eigenen Institution ist sinnvoll und notwendig, um solche Folgen abzumildern, bzw. zu vermeiden.
Methoden
Die Ausbildung besteht aus Informationsblöcken, Selbstreflexionen und Kleingruppenarbeit.
Zeitlicher Ablauf
08.30 Uhr Begrüßungskaffee
09.00 Uhr Seminarbeginn
12.30-13.30 Uhr Mittagspause
16.30 Uhr Ende
Bitte beachten Sie bei Ihrer An- und Abreise die verbindlichen Veranstaltungszeiten.
Fördermöglichkeiten
Weitere Informationen zu Fördermöglichkeiten finden Sie hier.
Verpflegung und Unterbringung
Unsere Teilnahmegebühren verstehen sich inklusive der Pausenverpflegung sowie des Mittagessens für die Teilnehmenden. Die Unterbringung muss selbstständig organisiert werden und ist nicht in den Teilnahmegebühren enthalten.
Zielgruppe
Mitarbeitende und Führungskräfte aus den Bereichen Sozial- und Gesundheitswesen, Schulen, gewerblicher Unternehmen und der öffentlichen Verwaltung.
